Wissenschaft

Wissenschaftliche Arbeiten zum Thema FDM und Typaldos-Methode

Die Behandlung des idiopathischen Hörsturzes nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) von St. Typaldos

Carmen Silz, Physiotherapeutin, Bachelor-Thesis, DIPLOMA-Hochschule, WiSe 2015

Bachelorarbeit_Silz
Abstract_Silz_(deutsch)

Das Fasziendistortionsmodell nach Typaldos bei chronischen Rückenschmerzen

Review der wissenschaftlichen Literatur zum „State of the art“ des FDM und Erstellung eines Studienprotokolls

Master Thesis zur Erlangung des akademischen Grades „Master of Science – MSc“ im Universitätslehrgang Neurorehabilitation eingereicht von Nina Schuh, Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin, Zentrum für Neurorehabilitation an der Donau-Universität Krems, Dezember 2014

Abstract_Mastehesis_Schuh_(deutsch)
Abstract_Masterhesis_Schuh_(english)

Ist die Körpersprache des Patienten im Sinne des Fasziendistorsionsmodells nach Typaldos ein reliabler Parameter für die Behandlung von Patienten?

Master Thesis to obtain the degree, Master of Science in Osteopathy at the Donau Universität Krems. Stefan Anker. Wien 2011

Abstract Master These Anker (deutsch)
Masterthese Anker deutsch

Beurteilung des Einflusses Physiotherapie und Osteopathie (FDM) an den postoperativen Heilungsprozessen bei der distalen Radius-Fraktur.

Master Thesis to obtain the degree, Master of Science in Osteopathy at the Donau Universität Krems. Tomasz Teszner. Wien 2011

Masterthese Teszner (englisch)

 

Intertester-Reliabilität der Distorsionsklassifizierung anhand der Körpersprache nach den Prinzipien des Fasziendistorsionsmodells

These zur Erlangung des Grades Bachelor. HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst. Klaas Stechmann. Hildesheim 2011

Abstract Stechmann (deutsch)

 

Untersuchung der Wirksamkeit einer manuellen Behandlungstechnik nach dem Faszien-Distorsions-Modell bei schmerzhaft eingeschränkter Schulterbeweglichkeit.

Eine explorativ-prospektive, randomisierte und kontrollierte klinische Studie. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin in der Medizinischen Hochschule Hannover. Christian Stein. Hannover 2008

Dissertation Stein (deutsch)

 

Der Effekt des Fasziendistorsionsmodells (FDM) auf die schmerzhaft eingeschränkte Abduktion der Schulter.

Wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung des „D.O.-DROM“ des Deutschen Registers Osteopathischer Medizin. College für angewandte Osteopathie. Christoph Rossmy. 2002

Masterthese Rossmy
Abstract Rossmy (deutsch)
Abstract Rossmy (english)

Was sind Faszien?

Als Faszie (von lateinisch „Fascia“ für „Band“, „Bündel“, „Verbund“) wird eine dünne, sehnenartige Hüllschicht aus Bindegewebe bezeichnet, die Muskeln oder Muskelgruppen, aber auch ganze Körperabschnitte umgeben kann. Faszien bestehen in erster Linie aus straffen, gekreuzten Kollagenfasern und Elastin, wodurch die Muskulatur Festigkeit und Elastizität erhält. Darüber hinaus geben Faszien dem Muskel seine Form und fungieren im Sinne eines „Stoßdämpfers“ als Unterstützung und Schutz des Körpers bei Bewegungen. Eine wichtige Rolle spielen Faszien außerdem bei körpereigenen Abwehrmechanismen gegenüber Krankheitserregern und Infektionen und sind im Falle von Verletzungen die Basis für die Heilung des Gewebes. Es bestehen drei Schichten der Faszien: oberflächliche, tiefe und viszerale Faszien.

Oberflächliche Faszien befinden sich im Unterhautgewebe und bestehen vorrangig aus lockerem Bindegewebe und Fettgewebe. Sie fungieren als Wasser-und Fettspeicher sowie als Durchgang für Lymphe, Nerven und Blutgefäße und haben darüber hinaus eine dämpfende und puffernde Funktion. Als tiefe Faszien hingegen werden stark faserreiche Bindegewebsschichten und -stränge bezeichnet, von denen Muskeln, Knochen, Blutgefäße und Nervenbahnen durchdrungen und umschlossen sind. Dieses Netzwerk aus Gewebe zeigt sich – abhängig von den jeweiligen Belastungsverhältnissen – in unterschiedlicher Form, z.B. als Sehnenplatten, große flächenhafte Faszien, als Ligamente (Bänder), Sehnen oder Gelenkkapseln.

Die dritte Gruppe, die so genannten viszeralen Faszien (viszeral = die Eingeweide betreffend), bedecken sämtliche inneren Organe mit einer Doppelschicht aus Bindegewebsmembranen, „wickeln“ diese sozusagen ein und sorgen damit für deren Gleitfähigkeit. Faszien treten generell als dynamische Gewebeteile auf, sind also wandelbar und anpassungsfähig. So können sich z.B. oberflächliche Faszien aufgrund ihrer hohen Elastizität deutlich dehnen, was u.a. im Fall einer normalen oder schwangerschaftsbedingten Gewichtszunahme auftritt. Tiefe Faszien sind hingegen zwar weniger dehnbar als oberflächliche Faszien, dafür aber in vielen Fällen reich mit sensorischen Rezeptoren ausgestattet, die z.B. Schmerz signalisieren oder Änderungen von Druck und Schwingungen, des chemischen Milieus oder Temperaturschwankungen signalisieren und in der Lage sind, auf solch mechanische oder chemische Reize mit Muskelanspannung (Kontraktion) oder Entspannung sowie durch eine sukzessive Umorganisation ihrer inneren Struktur zu reagieren.

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